Vornüber gebeugt und gekrümmt sitze ich am Schreibtisch. Nein, ich werde nicht nach Hause gehen. Noch eine Niederlage will ich nicht einstecken. Ich will hocherhobenen Kopfes nach zur Tür raus gehen. Wenn ich mich dafür quälen muss, dann muss es sein.
Auf andere Gedanken kommen, fast nicht möglich. Die Morgenstunden fleißig und emsig hinter mich gebracht, aber jetzt ist die Energie aufgebraucht. Der Bauch eine einzige große Wunde. Ich kann die Minuten bis zum Feierabend zählen: Es sind noch viel. Verdammt viele.
Verfasst von: silbersturm | März 23, 2009
Qual
Veröffentlicht in Arbeit, Leben, Silbersturm | Schlagworte: Periode, Schmerzen
an so einem tag könnte die silberstürmische lieber mal beim arzt im wartezimmer sitzen als auf ihrem bürostuhl. und dann dem chef ein gelbes scheinchen in den briefkasten werfen. und zwar völlig legitim, das wär keine niederlage sondern ein SIEG, ein fürDICHeinstehen.
komm, ich mach dir n *wärmeboitelchen*
;- )
Von: G. Mara G. am März 23, 2009
um 8:02
Ca. einmal im Jahr kommt es bei mir schon vor, dass ich nicht zur Arbeit gehen kann, weil ich meine Periode habe. Aber dann ist es wirklich auch mit Tablettendosis nicht mehr möglich aufrecht zu gehen. Aber wenn es nicht sein muss, sitze ich lieber gekrümmt an meinem Schreibtisch.
Vielen Dank für dein Mitgefühl!
Von: silbersturm am März 24, 2009
um 2:00